suche

impressum



fundgrube
Der Todesflüsterer / Donato Carrisi
Die Vögel flippen regelrecht aus. Das gleißende Licht der Spurensicherung mitten in der Nacht ist ...

weiterlesen

Klassiker der Comic-Literatur / Patrick Bahners, Andreas Platthaus & Dietmar Dathder
Zurück zu den Wurzelwerken: Nachdem Hollywood in den letzten Jahren mit geradezu manischem Eifer ...

weiterlesen

Nur wenn du flüsterst / Robert Ferrigno
Vor siebzehn Jahren stand Nick Carbonnes Band ganz oben in den Charts. Heute ist sein Leben ruhiger ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Mann oder Frau – Wenn die Grenzen fließend werden / Karin Hertzer



Mann oder Frau – Wenn die Grenzen fließend werden

Karin Hertzer


Ariston Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 5/1999
Leserschwert-Genre: Sachbuch

Männchen oder Weibchen

„Anfangs gab es bei den Menschen drei Geschlechter, nicht wie jetzt zwei, männlich und weiblich, sondern es gab dazu ein drittes, welches diese beiden vereinte.“ Der gute Platon, der diese interessante Theorie in seinem philosophischen „Gastmahl“ servierte, würde Augen machen, würde er durch die Gegenwart wandeln. Denn während sich (im Westen) die sozialen Unterschiede zwischen Mann und Frau mühsam ihrem Nullpunkt entgegenschleppen, wittern (im Westen) Trendforscher bereits das physisch-geschlechtliche Chamäleon.
„Mann oder Frau – Wenn die Grenzen fließend werden“ versucht den Weg in diese neue Androgynität nachzuzeichnen. „Was steckt hinter diesen Verwirrspielen?“ fragt die deutsche Autorin Karin Hertzer keck und tut dann satte 200 Seiten lang so, als hätte sie eine Antwort. Tatsächlich hat sie aber eine kunterbunte Sammelstelle für pseudowissenschaftlichen Restmüll, biographisches Strandgut und historische Bruchstücke – aufgetürmt in so einer Art Neo-Plattdeutsch. Natürlich läßt sich in diesem Chaos – mit etwas Freude am Wühlen – auch der eine oder andere interessante Gedanke entdecken, doch am Ende schließt sich der Kreis mit der Frage „Was steckt hinter diesem Verwirrspiel?“ Platon wäre dabei vermutlich aus seiner Toga gehüpft …
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!