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Das Kaninchen, das den Jäger erschoß

Helmut (Hg) Krausser


Rowohlt Verlag
Rezension ist von 4/1999
Leserschwert-Genre: Real Life

Unglaublich, aber so steht es geschrieben

Jeder kennt sie, jeder liebt sie – die kuriosen Todesmeldungen, mit denen Boulevard-Blätter in akribischer Recherche ihr „Vermischtes“ auffetten. Helmut Krausser, Senkrechtstarter der deutschen Literaturszene, und Marcel Hartges, Lektor bei Rowohlt, hat es die grenzenlose Phantasie, mit der das Schicksal zuschlägt, wenn es ans Sterben geht, offenbar ganz besonders angetan. Gemeinsam haben die beiden die Creme de la Creme des medialen Ablebens zusammengetragen und nun unter dem Titel „Das Kaninchen, das den Jäger erschoß“ serviert.
Hier einige Kostproben: „Cory Quinn aus Sydney, Australien, beging Selbstmord, indem er sich in den Kühlschrank seiner Freundin sperrte, während diese auf Urlaubsreise war. Für die 130-Kilo-Frau hinterließ er eine Nachricht: ,Friß auch noch das, du fettes Schwein!“ – „Eine Chinesin, Mutter von vier Töchtern, die die staatlichen Kontrollen zur ,Ein-Kind-Politik‘ umgangen und wiederholt versucht hatte, einen Sohn zu gebären, starb an einem Wutanfall, als sie hörte, daß ihr fünftes Kind ebenfalls ein Mädchen war.“ – „Mike Stewart, 31, aus Dallas drehte 1983 einen Film über die Gefahren von niedrigen Brücken, als der Lastwagen, auf dem er stand, unter einer niedrigen Brücke durchfuhr – was ihn umbrachte.“ Schlicht und einfach zum Totlachen …
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