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Jetzt oder nie / Joe Quirk



Jetzt oder nie

Joe Quirk


Manhattan Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 3/1999
Leserschwert-Genre: Szene
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Ohne Rücksicht auf Verluste

„Mein Job bringt einen schneller ins Grab als jeder andere – Bombenentschärfer, Crack-Dealer und SWAT-Scharfschützen sind nichts dagegen. Und nicht nur das – man kann dabei leicht als breiige Masse auf den Straßen von San Francisco enden. Der Job bringt fünfzehn Steine die Tour, und er gibt einem ’nen besseren Kick als jede Droge. Ich bin Fahrradkurier. Auf Rollerblades.“ Chet Griffin, die heißeste Botenklinge von ganz Frisco, steht auf Adrenalinschübe der abartigen Art. Tagsüber rast er wie ein gesengtes Schwein durch die Straßen, in der Nacht hackt er sich über den Datenhighway. Weil er chronisch pleite ist, fackelt Chet auch nicht lange rum, als ihm sein Boß einen Job als hochbezahlter „Spezialkurier“ anbietet: die Sendungen sind hochbrisant, die Adressen zutiefst dubios und die Regeln einfach: Liefere niemals einen geöffneten Umschlag ab …
„Jetzt oder nie“ ist der erste Roman des jungen Amerikaners Joe Quirk, und wenn er tatsächlich vorhat, als Autor durchzustarten, sollte er diesen Titel nicht auf sein Schaffen beziehen und gleich mal einen zweiten Versuch starten. Der Speed seines abgefahrenen Freak-Thrillers läßt zwar nichts zu wünschen übrig, der Stil befindet sich aber noch in der Pubertät – und ist daher auch nur jener Altersgruppe zu empfehlen, die gerade selbst durch diese holprige Zeit tobt.
Bewertung



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Thomas Hofer schrieb am 23.02.09, 14:13Eine Spitzengeschichte die ihresgleichen sucht. Geschliffene Sprache, markige Ausdrücke, Sinn für Situationen, Quirk schnappt den Leser beim Kragen und wirft ihn in die furiose Story von "Jetzt oder nie". Das Buch klebt einem an den Händen und wer es jemals in der U- Bahn gelesen hat, ist mit Sicherheit an seiner Station vorbeigefahren. Man lacht. Man weint. Zittert. Am Ende des Buches ist man literarisch befriedigt, rational enttäuscht (weil man wieder in seine eigene Welt zurück muss) und kommt nicht umhin, seine durchgeschwitzen Klamotten zu wechseln. In Sachen Humor und Abenteuer auf einer Ebene mit den besten Oevren von Christopher Moore. Was durchaus als Adelsprädikat zu verstehen ist. Joe Quirk, du hast mich angefixt, ich brauche mehr von deinem Stoff. Bitte!!


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