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Im Land der Freien / Andreas Altmann



Im Land der Freien

Andreas Altmann


Rowohlt Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 2/1999
Leserschwert-Genre: Road Story

Vom Big Apple bis nach Big Sur

„Flug über Grönland. Ich sitze Gangseite. Als ich den Kopf nach rechts drehe, landet mein Gesicht im Hintern eines Dicken. Um einem zweiten Dicken auszuweichen, war der erste dicke Hintern ganz offensichtlich auf der Suche nach einer Ausweichstelle. Das ist ein zauberhafter Anfang für eine Reise durch die Vereinigten Staaten von Amerika.“ In der Tat. Wer glaubt, Reiseberichte wären eine verödete dokumentarische Hintertür, durch die auch phantasielose Autoren auf den Buchmarkt gelangen, kann sich „Im Land der Freien“ auf höchst amüsante Weise vom Gegenteil überzeugen lassen.
Denn der renommierte deutsche Profi-Globetrotter Andreas Altmann reist mit literarischem Beschlag im Handgepäck und besitzt neben einem großartigen Gefühl für erzählerisches Tempo bzw. gedankliche Raststätten vor allem jene Phantasie, mit der sich eine so fremde Welt wie das Land der unbegrenzten Wahnsinnigkeiten überhaupt erst öffnen und scheinbar Unvereinbares miteinander verbinden läßt. Und so wird dieser Greyhound-Trip (inkl. Voodoo-Sessions, TV-Gottesdiensten, einer Führung durch mexikanische Grenzbordelle, New-Age-Abstechern in die Wüste, einem Besuch von Elvis Presleys Graceland etc.) zu einer politisch erfrischend unkorrekten Horizonterweiterung, die das naive Staunen intellektuell perfektioniert.
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