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Seelenverkäufer / John Straley



Seelenverkäufer

John Straley


Manhattan/Goldmann Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 1/1999
Leserschwert-Genre: Krimi

Seltsame Type

Cecil Younger, Privatdetektiv aus Sitka/Alaska, ist im Moment nicht gerade von Erfolg verwöhnt. Sein einziger Fall – eine Serie spektakulärer Hühnerdiebstähle – ist gelöst, als sich der gedungene Täter eines Abends als hungriger Vierbeiner outet. Da taucht der adrette Jungmanager Sunny Walters auf und bietet Cecil eine Kreuzfahrt auf dem Luxusliner Westward an. Im Gegenzug soll er dem Schiffsarzt unauffällig auf die Finger schauen, da die Zahl des Verbleichens an Bord auf den letzten Reisen unschön gestiegen ist und die wenigsten Gäste den Tod als Reisebegleiter sonderlich schätzen. Cecil zögert nicht lange: Erstens hat er keine andere Wahl, und zweitens klingt die Sache nach Easy-Job. Doch als er bereits am ersten Tag auf See über die Leiche eines jungen Mädchens stolpert und ihm kurz darauf auch noch eine abgetrennte Hand diskret in einem Eiskübel serviert wird, weiß Cecil, daß sein Auftraggeber kein Seemannsgarnspinner ist …
John Straley, der selbst als Privatdetektiv in Alaska arbeitet, hat mit seinem Alter ego eine wirklich interessante – weil extrem sonderbare – Figur in der Kriminalliteratur abgesetzt. Und dadurch bekommt der „Seelenverkäufer“ einen eigenwilligen Touch, der aus einem typischen Genreroman eine stilistische Kreuz- und Querfahrt macht.
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