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Mayday / Jonathan Lynn



Mayday

Jonathan Lynn


Heyne Verlag
Rezension ist von 8/1998
Leserschwert-Genre: Satire

Redegeld

Der Bestsellerautor Ernest Mayday ist eine wirklich tragische Figur: er ist ein englischer Romanschriftsteller in Hollywood. Als ob das nicht hart genug wäre, leidet der arme Ernest aber noch dazu an einer hartnäckigen Schreibblockade, die nicht zuletzt deshalb äußerst unvorteilhaft ist, weil Ernest den rekordverdächtigen Vorschuß für seinen nächsten Roman – von dem natürlich noch keine einzige Zeile existiert – bereits großzügig unters Volk gebracht hat. Der Abgabetermin rückt immer näher, und Ernest weiß, daß er auch den Verleger nicht mehr lange von sich fernhalten kann. Da entdeckt der verzweifelt nach einer Handlung Fahndende zufällig eine Zeitungskleinanzeige …
„Brauche dringend 10.000 Dollar. Lieber heute als morgen. Mache alles mit. Joanna.“ Ernest wittert seine Chance. Hier könnte die ultimative Real-Life-Story auf ihn warten. Was macht man mit 10.000 Dollar? Und was alles macht man dafür …? Wer antwortet auf eine derartige Anzeige? Die Mafia? Das kolumbianische Drogenkartell? Der CIA? Oder der Vatikan? Ernest arrangiert ein Treffen mit der geheimnisvollen Joanna, und die liefert ihm eine Story, bei der er schon bald nicht mehr weiß, ob er dabei Autor oder tragischer Held, Puppenspieler oder Marionette ist … Der englische Autor, Bühnen- und Filmregisseur Jonathan Lynn hingegen liefert in seinem ersten Roman eine Story, bei der der Leser ganz genau weiß, was er ist: ein genüßlich schmunzelnder Voyeur. „Mayday“ ist eine lakonisch-ironische Köstlichkeit, kräftig gewürzt und trotzdem leicht verdaulich, mit der Jonathan Lynn beweist, daß er seine Charaktere auch ohne Regieanweisungen glänzend führen kann.
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