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G.A.S. / Matt Ruff



G.A.S.

Matt Ruff


Hanser Verlag
Übersetzer: Giovanni & Ditte Bandini
Rezension ist von 6/1998
Leserschwert-Genre: Wahnwitz

Lachgas-Alarm

New York im Jahre 2023. Der visionäre Trillionär Harry Gant läßt hoch über den Schluchten Manhattans einen neuen Turm zu Babel errichten, und im Kanalisationssystem der Stadt treibt ein mutierter weißer Hai namens Meisterbrau sein bissiges Unwesen. Gants Exfrau Joan (uneheliche Retortentochter einer feministischen Revoluzzernonne), die dem Untier nur knapp entkommen ist, wird von Lexa Thatcher (Herausgeberin der Pornozeitschrift The Long Distance Call und Besitzerin eines VW-Käfers, der vom Geist eines ehemaligen Anarchisten besessen ist) damit beauftragt, den Mord an dem Tycoon Anderson Teaneck (der möglicherweise von einem Elektro-Neger mit einer signierten Erstausgabe von Ayn Rand erschlagen wurde) aufzuklären und stellt fest, daß er der Schlüssel zu einem gigantischen Komplott ist, durch das Millionen von Menschen gefährdet sind. Außerdem mit von der Wahnsinns-Partie: Der Öko-Pirat Philo Dufresne (der gerade dabei ist, mit seinem hochtechnisierten U-Boot Yabba-Dabba-Doo kapitalistische Eisbrecher zu entern), dessen Tochter Seraphina (die in einem Geheimgang der Public Library lebt), die Bürgerkriegsveteranin Kite (die ungefähr so alt sein muß wie zwei Seniorenclubs zusammen) …
Nach dem wirklich grandiosen Debütroman „Fool on the Hill“, mit dem der 1965 in New York geborene Matt Ruff über Nacht zum Kultautor avancierte, wurde sein zweites Buch auch hierzulande überaus kühn erwartet. Zu kühn vielleicht, denn „G.A.S.“ gibt zwar wirklich ordentlich (Lach-)Gas, Ruff opfert aber sein besonderes Talent zur glasklaren Vielschichtigkeit einer übertriebenen Skurrilität im Stile eines Tom Robbins oder Douglas Adams. Prädikat: Völlig abgedreht.
Bewertung

Weitere Bücher von Matt Ruff bei Leserschwert:
» Ich und die anderen / Matt Ruff
» Fool on the hill / Matt Ruff
» Fool on the Hill / Matt Ruff
» Bad Monkeys / Matt Ruff


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