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Der Elefant verschwindet / Haruki Murakami



Der Elefant verschwindet

Haruki Murakami


Rowohlt Verlag
Rezension ist von 2/1998
Leserschwert-Genre: Stories
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Ohne Untertitel

Zur Verwirrung: Ein arbeitsloser Anwaltsgehilfe, dessen Aufmerksamkeit sich eigentlich ganzheitlich auf die Suche nach der entlaufenen Katze seiner Frau konzentrieren sollte, bekommt erotische Anrufe von einer Unbekannten, die zehn Minuten seines Lebens fordert … Zwei Männer werden plötzlich von einem derartig unbändigen Hunger überfallen, daß sie beschließen, eine Bäckerei zu überfallen, der Überfall scheitert aber an dem Bäcker, der sie zu einem seltsamen Tauschhandel überredet … Einer der beiden überfällt Jahre später in Ermangelung einer offenen Bäckerei mitten in der Nacht gemeinsam mit seiner Frau eine McDonald’s-Filiale, um den Fluch, der seit seinem „unechten“ Bäckereiüberfall auf ihm lastet, auszumerzen … Eine Frau verlernt unermüdlich das Schlafen, und ein alter Elefant verschwindet samt Wärter auf überaus mysteriöse Weise aus seinem Gehege …
Zur Erklärung: Die leisen, surrealen Stories des japanischen Kultautors Haruki Murakami vertragen keine Erklärung. Es sind rahmenlose Bilder, die alltägliche Sorgen und Schmerzen mit einem fast naiven Sprachnetz einfangen und mit stoischer Ruhe vertrocknen lassen. Da Murakami lange Zeit in Amerika gelebt hat, ist aber diese (typisch japanische) Ruhe, die bei uns oft als unverständlicher Fatalismus rüberkommt, durchaus nachvollziehbar, phasenweise fast ansteckend. Der (typisch westliche) Drang nach logischen Erklärungen verliert sich, und ganz plötzlich ist es nicht mehr so wichtig, warum „Der Elefant verschwindet“. Fazit: Dieses Buch ist nicht nur literarisch, sondern auch kulturell betrachtet eine ganz erstaunliche Leistung.
Bewertung



Ihr Kommentar
 1 Kommentar zu diesem Buch.

Ihre Meinung zu diesem Buch »

Boz schrieb am 19.08.09, 1:06Das Buch hat mir nichts gegeben. Kein Höhepunkt, keine Spannung. Eigentlich sehr langweilig. Logik erwarte ich nicht, aber zumindest etwas, was man mitnehmen kann, ein gewisser Reichtum. Es sind langweilige Erzählungen aus der Sicht verschiedener Personen und Geschichten.


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