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Sex, Tod, Erleuchtung / Mark Matousek



Sex, Tod, Erleuchtung

Mark Matousek


Rowohlt Verlag
Rezension ist von 1/1998
Leserschwert-Genre: Biografie

Wegbeschreibung

„Niemand schien über die Suche nach Selbstkenntnis auf eine wirklich zeitgemäße Art zu schreiben. Deshalb wollte ich mit Sex, Tod, Erleuchtung versuchen, eine Geschichte vom persönlichen Erwachen zu schreiben, die nicht von der Kanzel predigte. Ich wollte zu den Skeptikern sprechen, wie ich einer bin, und in einer Sprache, die nicht ,spirituell‘ war. Ich wollte die Grenzen zwischen Heiligkeit und Erotik, zwischen Frömmigkeit und Pop sprengen; den Pfad auf eine Weise beschreiben, die wie das Leben wirklich ist, nämlich ergreifend, komisch, intensiv und bizzar.“
Schon mit fünfzehn wollte Mark Matousek in New York Karriere machen, weil ihm diese Stadt alles zu bieten schien, was man sich vom Leben erhoffen kann. Als er dann mit fünfundzwanzig als Journalist bei Andy Warhols Kult-Magazin „Interview“ landet, ist er am Ziel seiner Wünsche. Endlich gehört auch er zur großen Welt des Jet-Sets. Doch dann zieht der Virus seine tödliche Spur durch Marks homosexuellen Freundeskreis, und die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich ihm unerbittlich in den Weg. In dieser Krise läßt er sich zu Mutter Meera, einer indischen Heiligen, mitnehmen, und dort beginnt für Mark eine spirituelle Odyssee … Das Faszinierendste an der autobiographischen Chronologie „Sex, Tod, Erleuchtung“ ist die schockierende Ehrlichkeit, mit der Matousek den realen Banalitäten – die auf jeder literarischen Wegbeschreibung zur Weisheit lauern – begegnet. Indem er alles auf sich selbst reduziert, wird seine Reise zur unaufdringlichen Botschaft für alle. Und diese Botschaft heißt Hoffnung.
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