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Licht über Yucca Flats / Craig Nova



Licht über Yucca Flats

Craig Nova


Rowohlt Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 4/1997
Leserschwert-Genre: Naja …

Brandstiftender Biedermann

Dean Gollancz ist Inhaber einer kleinen Druckerei in einem kalifornischen Kleinkaff und ein typischer kleinkarierter amerikanischer Kleinbürger. Daran ändert auch die Tatsache, daß Dean ein geheimes Doppelleben führt, absolut nichts. Wenn der Hobbyposaunist und notorische Herzensbrecher knapp bei Kasse ist, betätigt er sich im Auftrag des undurchsichtigen chinesischen Syndikat-Gangsters Mr. Mei als Brandstifter, der unrentable Immobilien professionell in Grund und Boden fackelt. Soweit, so gut. Wirklich brandheiß sollte der neue Roman von Craig Nova (der mit Büchern wie „Tornado Alley“ oder „Der Tag des Elefanten“ recht saubere Qualitätsware aus dem trivialliterarischen Fach ablieferte) aber erst dann werden, wenn Deans Sohn Ray in die Fußstapfen seines Vaters und damit ins Gangstermilieu von Los Angeles tritt. Sollte … Denn das „Licht über Yucca Flats“ bleibt auch nach dem Plotpoint Nummer zwei – Sohn Ray verliebt sich in ein Mädchen, mit dem Dean ein Verhältnis hat, die heile Familienfassade bricht zusammen usw. – entsetzlich fahl. Craig Nova wälzt in blinder Wortverliebtheit winzige Detailgähner zu einem teigigen Etwas, dem eindeutig die Rosinen fehlen. Kurz, ein schlimm überzüchtetes „Wenn der Vater mit dem Sohne …“
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