suche

impressum



fundgrube
Die Taxifahrerin / Marcus Ingendaay
Chris ist vierundzwanzig und Taxifahrerin. Sie ist funktionale Analphabetin, sie ist lesbisch, sie ...

weiterlesen

Asterix – Da grosse Grobn / Albert Uderzo
Es is scho a Zeitl aus, 50 v. Chr. woas, do woa ganz Gallien fest in römischa Hand … Ganz Gallien? ...

weiterlesen

Die 100.000 wichtigsten Österreicher der Welt / Florian Scheuba / Clemens Haipl
Endlich. Jauchzet und frohlocket! Es ist da. Das Buch, das uns in einer schnöden Welt, kackvoll mit ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Im Kongo / Urs Widmer



Im Kongo

Urs Widmer


Diogenes Verlag
Rezension ist von 2/1997
Leserschwert-Genre: Seltsam
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Uhrwerk schwarz

Kuno ist ein entsetzlich langweiliger Schweizer, der in der Abgeschiedenheit eines Altersheims sein entsetzlich langweiliges Pfleger-Dasein fristet. Und dann bekommt Kuno auch noch einen neuen Pflegefall anvertraut, den er für einen noch größeren Gähner als sich selbst hält: seinen greisen Vater. Doch da irrt Kuno. Die Erkenntnis, daß sein alter Herr in Wahrheit ein Spitzen-Spion war, der während des Zweiten Weltkrieges Kopf und Kragen im Kampf gegen die Nazis riskierte, verändert sein Leben, für Kuno beginnt eine Reise in die eigenen Abgründe, die ihn bis nach Afrika verschlägt. Und es verändert den ganzen Roman. Ab diesem Zeitpunkt schaltet der Schweizer Autor Urs Widmer die literarischen Gänge voll durch. Plötzlich ist „Im Kongo“ ein ebenso phantastisches wie realitätsstrotzendes Märchen: von Männern, von Mördern, von Macht, von Magie. Und von Frauen. Die sprachliche Strategie, mit der Widmer den Quantensprung aus den sterilen Hallen eines Schweizer Altersheims bis in die tiefste Mystik Afrikas meistert, ist bewundernswert. Denn obwohl er seine dynamische Metaphorik aus immer entlegeneren Winkeln menschlicher Sehnsüchte hervorholt, bleibt dem Leser am Ende die Gewißheit, daß er sein Ziel auf dem direktesten Weg erreicht hat.
Bewertung



Ihr Kommentar
 1 Kommentar zu diesem Buch.

Ihre Meinung zu diesem Buch »

hans schrieb am 11.09.08, 11:08hallo


Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!