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Der Krieg der Welten / Herbert G. Wells



Der Krieg der Welten

Herbert G. Wells


Diogenes Verlag
Übersetzer: G. A. Grüwell und Claudia Schmölders
Rezension ist von 4/2005
Leserschwert-Genre: Science Fiction
2 Besucherkommentare zu diesem Buch.

Sie kommen …

Über Qualität und Überzeugungskraft der neuen Filmadaption von Steven Spielberg, die ab 29. Juni die Kinokassen zum Rotieren bringen soll, lässt sich derzeit nur wild spekulieren; denn die Filmfirma UIP hat bis zum Start des prolongierten Sommer-Blockbuserers (mit Tom Cruise und einem Produktionsbudget von 133 Millionen Dollar in den Hauptrollen) eine absolute Informationssperre verhängt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass das Publikum nicht kreischend, heulend und betend aus den Kinosälen rennen und massenpanisch aus den Städten flüchten wird, wie das im Jahre 1938 passierte, als Orson Welles den „Krieg der Welten“ in dem legendärsten Hörspiel aller Zeiten inszenierte.
Die Reaktionen von damals mögen heute, fast 70 Jahre und mindestens genauso viele Leinwand-Invasionen später, leicht übertrieben erscheinen, doch dabei übersieht man gerne die stilistische Nüchternheit, mit der Herbert George Wells – der nicht nur ein großer Visionär, sondern auch ein kritischer Realist war – anno 1898 diesen Meilenstein der Science-Fiction-Literatur in eine, vom technischen Fortschritt besessene Gesellschaft krachen ließ, deren Expansionsgelüste haargenauso über Leichen gingen, wie die Bösewichte aus dem All; womit nebenbei auch die Frage beantwortet wäre, ob dieser Roman im Jahr 2005 noch lesenswerte Aktualität besitzt. Selbst wenn uns etwa die Idee, dass die Marsianer ihre Raumschiffe mit riesigen Kanonen auf die Erde ballern, heute nur noch ein mildes Lächeln abringen kann, sorgt die zeitlos beklemmende Ohnmacht, die Wells in seiner Genre-Pionierarbeit heraufbeschwört, schnell dafür, dass einem das vergeht. Weshalb ich zu bezweifeln wage, dass Spielbergs millionenschwere Special-Effects-High-Tech diese atmosphärische Dichte rüberbringen wird, für die H.G. Wells vor über hundert Jahren eine Schreibmaschine genügte.
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 2 Kommentare zu diesem Buch.

Ihre Meinung zu diesem Buch »

Lenard schrieb am 12.06.11, 22:59Also ich weiß ja nicht was du da für einen schei* zusammen schreibt -.-
Kanum schrieb am 12.06.11, 22:58Ich weiß ja nicht genau ich finde eher das er die Interstrucktur der Sozialenn und Intersteralen eigenschaften der Menschen beschreibt und das sie nicht möglich seien eine kratur aus dem Weltall su besiegen und nur durch glück so wie es bis jetzt immer war in der Evulution.


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