suche

impressum



fundgrube
Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land / Gianrico Carofiglio
In seiner Heimat ist der Mann nicht nur ein Star, sondern regelrecht ein Held. Denn der 1961 in Bari ...

weiterlesen

Der Kammerjäger / Bill Fitzhugh
Bob Dillon aus New York hat gerade seinen Job bei „Käfer-Ex“ gekündigt – um genau zu sein ...

weiterlesen

Kalt erwischt / Ben Elton
Polly Slade hat ungewöhnliche Verehrer. Da wäre einmal der junge Psychopath Peter, den ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Schiffbruch mit Tiger / Yann Martel



Schiffbruch mit Tiger

Yann Martel


S.Fischer Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 2/2003
Leserschwert-Genre: Erzählkunst

Der Glaube versetzt Tiger

So was nennt man wohl ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Blick auf das Verkaufsranking des Internethändlers Amazon beweist eindrucksvoll, welchen Stellenwert (bzw. Verkaufswert) der mit 50.000 Pfund dotierte Booker-Prize tatsächlich quer über den Buchmarkt brüllt. Während sich „Selbst“, der erste ins Deutsche übersetzte Roman des kanadischen Autors Yann Martel, wacker auf Platz 267.228 vorkämpfen konnte, liegt der 2002 per Booker-Prize-Turbo aufgemotzte „Schiffbruch mit Tiger“ bereits auf Rang 8, Zifferntendenz stark sinkend. Der fokussierte Hype unserer Medienwelt lässt viel durch den Rost fallen, was aber keineswegs bedeutet, dass auf dem Rost keine Delikatessen brutzeln – in diesem Fall sogar eine, die mit reichlich exotischem Intellekt gewürzt ist.
Die Story ist so ungewöhnlich wie der deutsche Titel: Pi Patel, Sohn eines indischen Zoobesitzers, landet nach einem Schiffsunglück in einem Rettungsboot mitten am Ozean – mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem Zebra, einer Ratte und einem bengalischen Tiger namens Richard Parker – bis Parker satt und Pi mit ihm alleine ist. Nun beginnt auf engstem Raum ein Machtkampf, bei dem es für Pi, der – nebenbei bemerkt – praktizierender Hindu, Christ und Muslim ist, ums Überleben geht. Für den Leser hingegen geht es um den Sinn des Lebens.
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!